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Archiv

22.02.2011

Zeit der Trennung für sibirische Tiger im Wildpark ist bald vorüber

Happy End in Sicht!

22.02.2011 - Zeit der Trennung für sibirische Tiger im Wildpark ist bald vorüber - Happy End in Sicht!
Ronja hat den Eingriff gut überstanden. Nach etwa einer Stunde ist sie wieder wach. Foto © Wildpark/Ix
Seit gut einem halben Jahr sind sie die Attraktion im Wildpark Lüneburger Heide in Hanstedt-Nindorf: die beiden sibirischen Tiger Ronja (3) und Alex (6). Die geschmeidigen Raubkatzen haben sich hervorragend in Ihrem komfortablen, rund 3400 Quadratmeter großen Gehege eingelebt und entwickeln sich prächtig. Beide Tiere interessieren sich inzwischen sehr füreinander.

„Es ist schon toll zu beobachten, wie die beiden morgens miteinander durch den Zaun kuscheln und sich unterhalten“, berichtet Junior-Chef Alexander Tietz. Immer wieder kann man Alex dabei beobachten, wie er die unüberwindbare Barriere zu seiner begehrten Nachbarin auf- und abschreitet und fast sehnsüchtige Blicke auf die Tigerdame zu werfen scheint. Viele E-Mails und Anrufe besorgter Besuchern erreichten das Wildpark-Team in den vergangenen Wochen – immer wieder mit der gleichen Frage: Wann kommen Ronja und Alex endlich zusammen? Die Zeit der Trennung hat bald ein Ende. In etwa vier bis sechs Wochen sollen sich die majestätischen Tiere zum ersten Mal ohne Zaun begegnen!

22.02.2011 -  -
Zur eigenen Sicherheit überprüfen Tierpfleger Jens Pradel (links) und Tierarzt Dr. Jörg Kaling, ob Ronja noch Berührungsreflexe zeigt, bevor der Stent unter die Haut injiziert wird.
Foto © Wildpark/Ix
Die Trennung, die zunächst dem Schutz der beiden Tiere voreinander diente, hat einen triftigen Grund: Das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für Tiger hat dem Wildpark Lüneburger Heide für dieses Jahr noch keine Zuchterlaubnis für Ronja und Alex erteilt. Das EEP kontrolliert europaweit die Zuchtaktivitäten in den Zoos und Tierparks und kümmert sich vor allem darum, eine ausreichende genetische Vielfalt bei der Zucht bedrohter Arten zu gewährleisten.

„Alle in europäischen Parks lebenden Tiere sind in einem Zuchtbuch registriert“, weiß Alexander Tietz. „Mitarbeiter des EEP geben Empfehlungen zur Paarung einzelner Tiere, um einen optimalen Genpool zu erhalten.“ So will man vor allem auch Gefahren, die von einer Inzucht ausgehen, minimieren.

22.02.2011 -  -
Der Stent ist gesetzt. Jetzt überwachen Tierarzt- und Wildpark-Team den planmäßigen Verlauf der Betäubung.
Foto © Wildpark/Ix
Um diese Auflagen erfüllen zu können und dennoch Ronja und Alex zusammenzuführen hat das erfahrene Wildpark-Team sich jetzt zu einer besonderen Maßnahme entschieden: Ronja ist chemisch sterilisiert worden.

„Sie war in den letzten Wochen nahezu ständig rollig“, sagt Obertierpflegerin Alexandra Urban. „Abgesehen davon, dass Alex das natürlich wittert und seinen Fortpflanzungstrieb ausleben will, kann dieser Zustand auch gefährlich für die Gesundheit der Tiere sein.“ Jetzt sorgt ein Stent – ein Implantat in Mikrochipgröße – unter der Haut der drei Jahre alten Tigerdame dafür, dass ihre Rolligkeit langsam nachlässt. Der Stent sondert eine chemische Substanz ab, durch die Ronja für etwa ein Jahr sterilisiert ist. Der dazu erforderliche, etwa eine Stunde dauernde Eingriff verlief völlig problemlos. Ronja hat die Betäubung und die Injektion des Stents gut überstanden.

„Wir sind sehr froh darüber, dass die Isolation für Ronja und Alex bald ein Ende hat und es bald ein Happy End für unsere Tiger gibt“, sagt Alexander Tietz. Die Wildpark-Besucher werden sich nun zwar noch ein wenig gedulden müssen, bis sie süße kleine Tigerbabys zu sehen bekommen – aber Ronja und Alex sind noch jung. Sie werden noch viele gemeinsame Jahre im Wildpark Lüneburger Heide erleben und genügend Gelegenheit bekommen, für Nachwuchs zu sorgen.

weitere Infos zum Wildpark unter www.wild-park.de
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