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Archiv

28.07.2011

Filmmuseum Bendestorf

100 Jahre Rolf Meyer und JFU

28.07.2011 - Filmmuseum Bendestorf - 100 Jahre Rolf Meyer und JFU
Das Plakat zur Sonderausstellung “100 Jahre Rolf Meyer – Die Junge Film-Union” © Filmmuseum Bendestorf
Vom 2. bis 29. Juli zeigt die Bücherhalle Harburg die Sonderausstellung “100 Jahre Rolf Meyer – Die Junge Film-Union”. Das Filmmuseum Bendestorf präsentiert einen Teil der gleichnamigen Ausstellung aus dem Herbst 2010, die in Bendestorf zu sehen war.

Filmhistoriker zählen Rolf Meyer zu den Vergessenen. Zu Unrecht? Die Sonderausstellung zu Ehren seines 100. Geburtstages rückt ihn in unser Bewußtsein und versucht sein Lebenswerk zu würdigen. Den Schwerpunkt der Schau bildet seine Bendestorfer Schaffensphase. Hier erarbeitete er seinen cineastischen und gesellschaflichen Höhepunkt und verspürte er seinen jähen Fall.


Er nannte sich Filmschriftsteller, aber er tat weitaus mehr: Opernkapellmeister, Darsteller, Regie, Dialog-Regie, Drehbuchautor, Ideengeber, Produzent, Co-Produzent, Herstellungsleiter, Gründer der Jungen Film-Union, Erbauer der Atelierbetriebe Bendestorf. Er ist eine historische Person. Seine filmischen Arbeiten sind in die Kulturgeschichte eingegangen. Sein hauptsächliches Wirken geschah in Bendestorf und hier hat er Spuren hinterlassen: Die Filmstudios Bendestorf sind seine Schöpfung, Konzeption und Realisierung sind sein Werk.

In den schwierigen Nachkriegsjahren war Meyer kommissarischer Bürgermeister von Bendestorf und hat diesen Ort lebensfähig gehalten. Durch seine Junge Film-Union haben neben den künstlerischen Mitarbeitern viele hundert Menschen im Studio Arbeit gefunden. Die Film-Ateliers gaben dem Ort Glanz und verliehen ihm Anziehungskraft, bis heute.

Sein cineastisches Werk umfaßt 49 Spielfilm-Produktionen, hinzu kommen diverse Kurzfilme. 1935 erscheint sein Name erstmalig als Co-Autor neben Robert A. Stemmle in "Victoria", einem Carl Hoffmann-Film, produziert von der Minerva Tonfilm in Berlin. 1955 produzierte A. Brauner ein Remake von Rolf Meyers “Das Bad auf der Tenne”, es war seine letzte Kinoarbeit. 1963 verstarb er. Leider sind einige seiner Filme nicht mehr erhalten, dazu zählen auch die JFU-Produktionen: "Es geschehen noch Wunder" und "Königin der Arena".

Zum einjährigen Bestehen der Jungen Film-Union schrieb Meyer in seiner Festschrift: “Am 1. April 1947 erteilte mir die britische Militär-Regierung die Lizenz für die Junge Film-Union in Hamburg und Berlin. Damit war das Signal gegeben, mit meinen Mitarbeitern – richtiger muß ich sagen: mit meinen Freunden sofort mit der Filmerei anzufangen. Der Name ”Junge Film-Union” ist für uns verpflichtend, nur will er nicht zu eng verstanden sein, denn er ist keinesfalls vom Geburtsdatum her zu werten. Nachwuchs natürlich um jeden Preis – jeder unserer Filme zeigt neue Gesichter, auch in den Hauptrollen. Aber junge Ideen erhoffen wir auch von den altbewährten Künstlern und Technikern der Filmindustrie.“ Die JFU sollte ein Markenzeichen werden, Meyer verband den Namen mit folgender Zielsetzung: “daß sich unter meiner Leitung eine Anzahl junger filmbesessener Leute zusammentun, die wiederum mit jungen Menschen und mit jungen gegenwartsnahen Themen Filme drehen wollen“. Das gelang ihm zwanzig mal.

Die Harburger Ausstellung läuft bis zum 29. Juli, die Öffnungszeiten sind: Mo und Do 11:00 bis 19:00 Uhr, Di und Fr 10:00 bis 18:00 Uhr und Sa 10:00 bis 14:00 Uhr. Die Anschrift: Bücherhalle Harburg, Eddelbüttelstraße 47a, 21073 Hamburg

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