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18.08.2011

Wildpark Lüneburger Heide

Gerettete Bussarde fliegen wieder

18.08.2011 - Wildpark Lüneburger Heide - Gerettete Bussarde fliegen wieder
Lothar Askani (rechts) und Michael Kirchner, Falkner im Wildpark Lüneburger Heide, kurz vor der Auswilderung der beiden gesunden Mäusebussarde. Die unterschiedliche Färbung der Tiere ist eine Laune der Natur.
Foto © Wildpark/Tanja Askani
Falkner im Wildpark Lüneburger Heide pflegen verletzte Greifvögel gesund.

Die Falkner sind eines der Aushängeschilder im Wildpark Lüneburger Heide in Hanstedt-Nindorf.

Das Team um Falkner Lothar Askani präsentiert den Besuchern jeden Tag in einer rasanten, spannenden und lehrreichen Flugschau die atemberaubenden Flugkünste der im Wildpark beheimateten Greifvögel und Eulen und kümmert sich um Aufzucht und Pflege der Tiere.


Doch auch weit über diesen sichtbaren Teil ihrer Arbeit hinaus verrichten die Falkner des Wildparks einen wertvollen Dienst - sie kümmern sich um schwache und verletzte Greifvögel.

„Oft sind es Tiere, die aus dem Nest gefallen sind und ohne fremde Hilfe verhungern würden. Die meisten Vögel, die zu uns in die Greifvogelauffangstation gebracht werden, haben sich beim Zusammenstoß mit einem Kraftfahrzeug verletzt“, weiß Lothar Askani. Flügelbrüche, Schädel- und innere Verletzungen sind die Folgen und nicht immer gelingt es, die verletzten Tiere zu retten. Um so schöner ist es, wenn es glückt, die Tiere wieder so weit aufzupäppeln, dass sie in die freie Natur entlassen werden können. Zwischen 30 und 40 Tiere werden jedes Jahr in die Obhut der Greifvogelauffangstation im Wildpark gebracht.

Jetzt waren es zwei Mäusebussarde, die Lothar Askani und sein Kollege Michael Kirchner vor den Toren des Wildparks auswildern konnten. Gut sechs Wochen hatten die Falkner die beiden Jungtiere zur Pflege. Damit die Vögel sich während ihres Aufenthaltes im Wildpark nicht zu sehr an den Menschen gewöhnen und ihre natürliche Scheu behalten, werden sie vor den Besuchern in Volieren abgeschirmt. Auch das Nahrungsangebot wird nach und nach ihrem natürlichen Umfeld angepasst,
um den Jagdtrieb zu schulen. Nun jagen die Vögel in der Feldmark rund um Nindorf allein nach Futter.

„Das ist jetzt die beste Zeit zum Auswildern“, weiß Askani. „Gemähte Wiesen und abgeerntete Felder sind die idealen Jagdgebiete.“ Zu dieser Zeit finden die noch nicht so jagderfahrenen Vögel genügend Insekten, Würmer und Mäuse und haben nun beste Chancen zu überleben. Und abschließend hat Lothar Askani noch eine gute Nachricht: „Keine der in Deutschland beheimateten Greifvögel gehört momentan zu den bedrohten Arten. Trotzdem ist es immer wieder ein gutes Gefühl, einem Tier geholfen zu haben und es in seine natürliche Umgebung entlassen zu können.“

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