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17.05.2012

Der Landkreis Harburg informiert

Sozialer Dienst wird weiter verstärkt

Entlastung der Sozialpädagogen von Bürokratie - Abteilung Jugend und Familie wird geteilt.

Sie haben in den vergangenen Jahren bundesweit Schlagzeilen gemacht und die Gesellschaft aufgeschreckt - die aufgetretenen Fälle von Kindesverwahrlosung. Schon 2008 hatte der Landkreis Harburg daraus Konsequenzen gezogen: Landrat Joachim Bordt hatte auf Grundlage einer Bedarfsprüfung nicht nur vier neue Sozialpädagogen eingestellt, sondern durch entsprechende Fortbildungsangebote und Spezialisierung der Mitarbeiter auch sichergestellt, dass die Früherkennung von Problemfällen und die Betreuung in schwierigen Familiensituationen weiter optimiert wird.


Um die individuelle Begleitung solcher Familien noch weiter zu verbessern, werden die Sozialarbeiter nun von Verwaltungsaufgaben entlastet und die Abteilung Jugend und Familie neu zugeschnitten. Die Umstrukturierungen werden im Jugendhilfeausschuss am 23. Mai vorgestellt, die Umsetzung erfolgt bis Ende des Jahres.

Hintergrund, so der Landrat, ist eine 2010 in Auftrag gegebene Organisationsuntersuchung eines externen Gutachters, der in Zusammenarbeit mit dem Zentralen Controlling beim Landkreis unter anderem die Organisationsstruktur und die fachlich-konzeptionelle Arbeit der Abteilung analysierte. „Zwei Punkte haben uns dabei besonders interessiert", erläutert Joachim Bordt. „Erstens die zunehmende Arbeits- und auch die gewachsene psychische Belastung der Sozialpädagogen durch gestiegene Fallzahlen und komplexere Fallkonstellationen, zweitens aber auch die Frage nach der Größe der Abteilung, die in den vergangenen Jahren durch zunehmende Anforderungen im Allgemeinen Sozialen Dienst, etwa bei der Erziehungsberatung, aber auch durch neue finanzielle Leistungen wie die Einführung des Elterngeldes deutlich zugenommen hat." Insbesondere drei Schlussfolgerungen wurden in enger Abstimmung mit der Abteilung selbst gezogen - erstens die Entlastung der Sozialarbeiter von Verwaltungsaufgaben durch die Einrichtung einer „Schnittstelle Verwaltung", zweitens die Aufstockung des Pflegekinderdienstes um eine Stelle und drittens die Teilung und Neuorganisation der Abteilung.

„Die Beratung und Unterstützung von Familien in Krisensituationen und für den Kinderschutz ist oftmals schwierig und zeitaufwändig, zumal eine enge Kooperation mit den beteiligten Behörden, Familiengerichten oder freien Trägern erforderlich ist", erläutert dazu Joachim Bordt. Zudem sei festzustellen, dass das Jugendamt eine immer größer werdende Nachfrage nach Unterstützung registriert. „Dem wollen wir mit der verabredeten Neuaufstellung noch besser gerecht werden, um die Qualitätsstandards insgesamt auszubauen." Trotz aller Wachsamkeit könne zwar niemand garantieren, dass es nicht zu einer psychischen, emotionalen oder physischen Vernachlässigung eines Kindes komme -„ aber wir wollen im Rahmen
unserer Möglichkeiten das Optimale tun, um genau das zu verhindern."

Wie der Leiter des Bereichs Soziales und Gesundheit, Reiner Kaminski, erläutert, werden deshalb zwei Abteilungen gebildet, wobei die jetzt verkleinerte Abteilung „Jugend und Familie" ihre Schwerpunkte in den Bereichen des Sozialen Dienstes, der Jugendarbeit und des Jugendschutzes hat, die neugebildete Abteilung „Leistungen und Betreuung für Kinder"
insbesondere die finanziellen Leistungen wie Elterngeld, BAföG oder Unterhaltsvorschuss und Beistandschaften sowie die Erziehungsberatung und Kindertagesbetreuung umfasst. „Damit geht nicht nur eine fachliche Konzentration einher, sondern auch eine Entlastung und Spezialisierung der Führungsebene, die wiederum allen Mitarbeitern zugute kommt. Und da wir
zusätzlich die Sozialarbeiter von Bürokratie entlasten, können sich insbesondere diejenigen, die vor Ort, also in den Familien tätig sind, noch stärker auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren."

Ausdrücklich verweist Reiner Kaminski dabei auf die hervorragende Leitung der derzeit 84 Mitarbeiter großen Abteilung „Jugend und Familie" durch Barbara Stiels seit 28 Jahren. „Wenn sie allerdings 2016 in den Ruhestand geht, fehlt ihre Kompetenz und ihre Erfahrung, und deshalb ist es richtig, den verabredeten Schritt jetzt zu gehen, um einen reibungslosen Übergang durch Frau Stiels zu gewährleisten." Dass der Pflegekinderdienst ebenfalls um eine Stelle aufgestockt wird, begrüßt der Bereichsleiter ausdrücklich. Auch in diesem Bereich seien die Anforderungen gestiegen, und die Pflegeeltern äußerten auch durchaus berechtigte Wünsche nach noch stärkerer Unterstützung. „Auch dem wollen wir gerecht werden", so Reiner Kaminski.

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