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Archiv

13.06.2012

Erlebnis-Zoo Hannover

Die Wildnis ruft!

13.06.2012 - Erlebnis-Zoo Hannover - Die Wildnis ruft!
Yukon Bay im Erlebnis-Zoo in Hannover.
Foto © Erlebnis-Zoo Hannover
Seit 14 Jahren schreibt der Erlebnis-Zoo Hannover Zoogeschichte.

Als erster Zoo bundesweit verabschiedete er sich konsequent von der Käfighaltung und präsentierte die Tiere in naturnahen Landschaften – in den Themenwelten Sambesi, Dschungelpalast, Meyers Hof, Gorillaberg, Mullewapp und Outback.

Seit Beginn des Umbaus wurde die Besucherzahl um 96% auf über 1,2 Millionen* pro Jahr gesteigert.


Beim Vergleich mit den Besucherzahlen anderer Zoos muss beachtet werden, dass diese ihre Besucher nach dem sogenannten VDZ-Schlüssel** (verkaufte Tageskarten plus fünf Prozent für Freikarten plus Anzahl der Jahreskarten mal 20 = Besucherzahl) ermitteln. Auf dieser Basis hätte der Erlebnis-Zoo Hannover 2.877.051 Besucher. Der VDZ ist der Verband Deutscher Zoodirektoren.

Zoos weltweit kopieren heute das Konzept aus Hannover. „Es gibt kein schöneres Kompliment“, schmunzelt Zoodirektor Klaus-Michael Machens. Jetzt hat der Zoo die siebte Themenwelt eröffnet – Yukon Bay – mit unvergesslichen Tierbegegnungen und vollendet sein Konzept „Zoo der Zukunft“.

Yukon Territory – Kanada
Eiskalt windet sich der mythenumwobene Yukon durch das Land. Majestätisch türmt sich Mount Logan 5.971 Meter hoch über endlosen Wäldern und klargrünen Seen.

Die Bewohner: 185.000 Karibus, 10.000 Bären und 30.000 Menschen. Im Winter wird es bis -50 Grad kalt, Polarlichter tanzen am Himmel. Ganze neun Verkehrsampeln regeln den Verkehr in dem Land, das doppelt so groß wie Deutschland ist. Wenn es einen Stau gibt, ist ein Elch Schuld. Oder ein Bär, der einfach auf der Straße stehen bleibt.

Yukon Bay – Deutschland
Wölfe mit bernsteinfarbenen Augen lauern am Ufer des Yukon. Eine Herde Karibus zieht vorbei, Bisons heben kurz den Kopf und grasen weiter. Alte Minen ziehen sich wie ein Flechtwerk durch die Berge in Richtung Hafenstadt. Die präsentiert sich kanadisch-bunt mit Holzhäusern und der alten Bergbahn „Duchess“, die schon Ende des 19. Jahrhundert Passagiere auf der Taku-Tram-Strecke durch das Yukon Territory beförderte. Wenn es einen Stau gibt, ist es ebenfalls immer ein Tier, das die Zoobesucher in seinen Bann zieht und zum Stehenbleiben zwingt!

Der Weg durch Yukon Bay ist eine Reise durch die raue Wildnis, bei der längst vergangene Goldgräberromantik wieder aufkommt und Abenteuer locken. Ähnlich wie die Goldgräber des 19. Jahrhunderts durchwandern die Zoobesucher Wildnis und felsige Landschaften, Schluchten und Höhlen, bis sie schließlich in den Hafen von Yukon Bay gelangen.

Wölfe, Bisons und Karibus
Ein alter Bergwerksstollen führt in die Erlebniswelt Yukon Bay. Das Holz knarrt, Wasser rauscht. Hier und da blitzt ein letztes Körnchen Gold. Am Ende des Stollens öffnet sich eine dichte Taigalandschaft, in der Karibus und Bisons grasen - beobachtet von einem Rudel Wölfe in einer Schlucht. Der Weg führt weiter vorbei an den Wölfen durch eine Goldmine mit teilweise eingestürzten Wänden. Lediglich Glasscheiben in den Wänden trennen Mensch und Tier.

Präriehunde
Auf dem Weg in das Städtchen Yukon Bay liegt eine alte Ausgrabungsstätte, die inzwischen neu besetzt ist: Präriehunde haben die Grabungen übernommen und buddeln neue Löcher und Gänge in das lockere Erdreich. Nördlichster Pinguin-Zoo der Welt Nahe der eingestürzten Mine, in der Wilhelm Backhaus – genannt Digger Billy – 1865 sein erstes Goldnugget fand, ist aus der einstigen Goldgräber-Zeltstadt ein lebhaftes Hafenstädtchen mit bunten Häusern in Kanada-typischer Holzbauweise entstanden.

Im großen Hafenbecken liegt leicht schräg das Frachtschiff Yukon Queen. Einst fuhr Kapitän Henry Charters mit diesem Frachter die Route Kanada-Südafrika. Als das Schiff im Hafen auf Grund lief, ging Charters in Yukon Bay sprichwörtlich vor Anker – und mit ihm seine letzte Fracht: südafrikanische Pinguine. Kurzerhand eröffnete der findige Kapitän auf der Yukon Queen den „Nördlichste Pinguin Zoo der Welt“.

Robben
Im Hafenbecken wundern sich Nördliche Seebären und Kegelrobben über die seltsamen kleinen Frackträger, lassen sich von ihnen aber nicht aus der Ruhe bringen. Sie spielen in den Wellen oder liegen bei den Fischerhäusern in der Sonne. Vor der Kulisse der malerischen Hafenanlage findet täglich die Robbenshow statt.

In Yukon Bay leben die einzigen Nördlichen Seebären in Europa. Ihr Markenzeichen sind die imposante
Halsmähne und ihr unvergleichliches Gebrüll.

Eisbären
Eisbären bewohnen die Meeresbucht und kommen fast auf Fellfühlung bis an die Stadt. Die majestätischen Bären haben in der Meeresbucht die perfekte Umgebung für sich gefunden: Die Felsen bieten Rückzugsmöglichkeiten und Scheuerplätze, lockerer Sand reizt zum Buddeln und Graben, hohe Bäume und Felsvorsprünge sorgen für Schatten – und dann ist da das Meer mit den Wellen zum Baden, Tauchen und Spielen.

Unterwasser-Einblicke
Was die Eisbären unter Wasser erleben, offenbart sich in der größten Attraktion von Yukon Bay: In der Unterwasserwelt im Rumpf der Yukon Queen!

Große Fenster in den Schiffswänden geben den Blick frei auf die spannende Unterwasserwelt der Meerestiere. Im grünblau schimmernden Wasser tauchen Eisbären direkt hinter den Scheiben. Pinguine beeindrucken mit ihrem Unterwasserflug.

An Land wirken die Meeresvögel tollpatschig, im Wasser dagegen sind sie pure Eleganz. Kegelrobben und Seebären gleiten gemächlich an den Scheiben vorbei, halten inne, betrachten die Besucher - spannendes Fernsehen für die neugierigen Tiere.

Kanada in Hannover – Erlebniskonzept
Yukon Bay entspricht sowohl den neuesten zoologischen Haltungsanforderungen als auch dem Bedürfnis der Besucher nach Unterhaltung, Entspannung und ungewöhnlichen Tiererlebnissen. Spiel und Bildungsangebote für Kinder, Gastronomie, Shop und Sanitärräume sind so in das kanadische Gesamtkonzept eingefügt, dass sich der Besucher tatsächlich am Yukon wähnt.
Gastronomie: Yukon Market Hall Das gastronomische Zentrum von Yukon Bay ist die mit Schwertfischen verzierte rote Halle, die in den 1920er Jahren für den Fischhandel erbaut und rund 30 Jahre später zu einer Markthalle mit vielen kleinen Ständen umgebaut wurde. Hier werden alle kulinarischen Wünsche erfüllt, alles wird frisch zubereitet.

In der ehemaligen Fischhalle sind überall die Spuren der Vergangenheit zu erkennen. An den Wänden verblichene Aufschriften für die Fischanlieferung, halbhohe Trennwände, selbst ein Ablaufdeckel mit Inschrift erinnern an die ehemalige Nutzung des imposanten Gebäudes.

Wer am Yukon einen Burger essen möchte, der es in sich hat, fährt nach Yukon Bay – der Bison Giant Burger vom Klondike Grill in der Yukon Market Hall ist legendär und der Insider-Tipp in allen Reiseführern! Mike’s Fish Inn nebenan ist für geräucherten Fisch und seine fantastische Fischsuppe stadtbekannt.

Bella Italia in Kanada
In der Gelateria bietet der ausgewanderte Italiener Luigi Amarone Eis aus eigener Herstellung an. Wie das Eis nach Amarone-Tradition ohne künstliche Zusatzstoffe, Stabilisatoren, Aromen und Konservierungsstoffe hergestellt wird, können Besucher übrigens sehen: Die Eisfabrik befindet sich in der Nähe des Hafens.

Shopping im Blockhaus
Der General Store ist in einem uralten Blockhaus aus dicken Baumstämmen, die sich mit zwei Armen nicht umfassen lassen, untergebracht. Hier lebte einst Wilhelm „Digger Billy“ Backhaus, der Begründer des Hafenstädtchens Yukon Bay.

Die urige Hütte mit Küche, Werkstatt und Wohnraum des Goldgräbers ist heute Shop und „Visitor Information Center“ von Yukon Bay. Das Information Center ist mit echt kanadischem Dekor ausgestattet – mit Fellen und Geweihen, Büchern und Bildern, Schneeschuhen und Fahnen aus dem Yukon Territory. Auf großen Flachbildschirmen wird hier die Schönheit des Yukon Territory gezeigt – die Sehenswürdigkeiten und die beeindruckende Natur mit Seen, Bergen, tiefen Wäldern, Karibus, Bären und Wölfen. Für Reiselustige gibt es auch gleich Informationsmaterial über das Yukon Territory!

Wer ein Stück Kanada lieber sofort mit nach Hause nehmen möchte, findet im Shop unter anderem eine große Auswahl an Mineralien und Edelsteinen, Kunsthandwerk aus Kanada, eine bunte Palette an Country- und Westernmusik zur Einstimmung und robustes Emaillegeschirr mit einem Gruß vom Yukon – für den nächsten Goldschürfer-Urlaub.

Auf nach Kanada – in Hannover!

weitere Infos unter: www.zoo-hannover.de
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