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23.08.2012

Kunststätte Bossard

„Künstlerkolonie Worpswede“

23.08.2012 - Kunststätte Bossard - „Künstlerkolonie Worpswede“
Heinz Lüers, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Harburg-Buxtehude und stellv. Vorsitzender des Stiftungsrats der Kunststätte Bossard, Stefanie Nagel, kommissarische Leiterin und Restauratorin an der Kunststätte Bossard sowie Susanna Böhme-Netzel (Worpsweder Kunsthalle) eröffneten die Ausstellung. Der junge Pianist Florian Albrecht aus Buchholz begeisterte am Klavier. Foto © Kunststätte Bossard
Die Kunststätte Bossard begrüßt die „Künstlerkolonie Worpswede“ im Landkreis Harburg.

Eine neue Sonderausstellung vereint vom 24. August bis 11. November 2012 die Werke der ersten und zweiten Malergeneration der bekannten Künstlervereinigung.

Präsentiert werden Landschaften, Stillleben und Portraits aus der Zeit zwischen 1890 und 1960.


Es war nur eine kleine Gruppe junger Maler, unter ihnen so bekannte Namen wie Fritz Mackensen und Otto Modersohn, die sich ab 1889 von der malerischen Landschaft Worpswedes in den Bann ziehen ließ. Doch es sollte nicht lange dauern, bis die Sehnsucht nach einem Leben abseits der Städte und der Industrialisierung weitere Künstler nach Worpswede zog. Gemeinsam suchten und fanden sie hier Inspiration. Sie schufen eine Künstlervereinigung und begründeten damit auch den Mythos Worpswedes.

Bis heute zeugen die Werke dieser Maler der ersten Stunde von der künstlerischen Faszination, die von Worpswede ausging. Im Rahmen einer neuen Sonderausstellung begrüßt nun die Kunststätte Bossard in Jesteburg-Lüllau die bekannten Maler aus dem Teufelsmoor im Landkreis Harburg. Unter dem Titel „Künstlerkolonie Worpswede“ präsentiert die Ausstellung vom 24. August bis 11. November 2012 Landschaften, Stillleben und Portraits aus der Zeit zwischen 1890 und 1960. Außer Werken der Begründer der Worpsweder Künstlerkolonie, Fritz Mackensen, Otto Modersohn und Hans am Ende, werden auch Werke von den später hinzugekommenen Künstlerinnen und Künstlern wie Fritz Overbeck und Heinrich Vogeler, Paula Modersohn-Becker, Hermine Overbeck-Rohte, Ottilie Reylaender und Liesel Oppel gezeigt.

In seiner Begrüßungsrede anlässlich der Eröffnung der Ausstellung hob Heinz Lüers, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Harburg-Buxtehude und stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrats der Kunststätte Bossard, die vielen Parallelen zwischen Worpswede und der Kunststätte Bossard hervor – wie zum Beispiel die Besinnung der Künstler auf regionale Traditionen, die Abkehr vom städtischen Leben oder die Faszination von der Natur und ihren Landschaften, von Lüneburger Heide und Moor. Auch lebten die Künstler der ersten Generationen in Worpswede ebenso wie in Jesteburg das Künstlerehepaar Johann Bossard (1874-1950) und Jutta Bossard-Krull (1903-1996) sprichwörtlich für ihre Kunst. So entstand in Worpswede ein Mythos, der sich schon bald auch über Deutschlands Grenzen hinaus verbreiten sollte. Und so entstand auch mit der Kunststätte Bossard ab 1911 ein Gesamtkunstwerk aus Malerei, Bildhauerei, Architektur und Gartenkunst, das sich mit dem europäischen Kulturerbe messen lassen kann.

Die Rückbesinnung auf das Wesentliche spiegelt sich in eindrucksvollen Werken wider. Für die neue Sonderausstellung an der Kunststätte Bossard stellen die Worpsweder Kunststiftung Friedrich Netzel, die Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh sowie die Lilienthaler Kunststiftung Monika und Hans-Adolf Cordes insgesamt mehr als 60 Leihgaben zur Verfügung.

Ihren Dank richteten Heinz Lüers und Stefanie Nagel stellvertretend für die Kunststätte Bossard an die Leihgeber und an den Lüneburgischen Landschaftsverband, der als Förderer die Ausstellung erst ermöglicht hat. Susanna Böhme-Netzel von der Worpsweder Kunsthalle führte im Anschluss in die Ausstellung ein. Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage von Florian Albrecht am Klavier. Der Jung-Pianist aus Buchholz i.d.N. (Jahrgang 2003) wurde im vergangenen Jahr am Institut zur Frühförderung musikalisch Hochbegabter an der Hochschule für Musik in Hannover aufgenommen. Hier nimmt er bei Dr. Elena Levit Klavierunterricht. Mit Beginn des neuen Schuljahres wird Florian Albrecht die 5. Klasse des Gymnasiums am Kattenberge in Buchholz besuchen.

„Künstlerkolonie Worpswede“ – 24. August bis 11. November 2012, Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr, ab November Sa-So 10-16 Uhr; Eintritt: 7 Euro, Besucher unter 18 Jahren haben freien Eintritt. Weitere Informationen auch unter www.bossard.de sowie Telefon (04183) 5112.

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