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07.09.2012

Landkreis legt Förderprogramm Energie für Verbraucher auf

Abwrackprämien für Stromfresser

Klimaschutz und Energiewende sind nicht erst seit der Reaktorkatastrophe von Fukushima in aller Munde. Doch wo andere darüber reden, handelt der Landkreis Harburg und sorgt dafür, dass Klimaschutz und Kosteneinsparungen durch erhöhte Energieeffizienz bei den Bürgern ankommen.

Zum 1. September 2012 legt die Kreisverwaltung als neuen Baustein ihres Klimaschutzkonzepts ein landkreisübergreifendes Förderprogramm Energie für Verbraucher auf.

Wohneigentümer und Mieter, die durch konkrete Maßnahmen ihre CO2-Bilanz verbessern und durch die Senkung ihres Energieverbrauchs auch noch bares Geld sparen, können ab sofort Fördermittel des Landkreises beantragen.

„Wir sind sehr, froh, dass unser Kreistag das Förderprogramm Energie für Verbraucher einstimmig auf den Weg gebracht hat. Bis 2014 stellen wir 600.000 Euro Fördermittel bereit - in dieser Größenordnung ist das deutschlandweit einzigartig", freut sich Erster Kreisrat Rainer Rempe. Besonders wichtig sei es dem Landkreis gewesen, bestehende Förderprogramme, etwa der Kommunen, sinnvoll zu ergänzen und durch die Anschubfinanzierung Anreize für Investitionen in den Klimaschutz zu geben, damit die Bürger ihren persönlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten können und ihnen durch
Energiekostenreduzierungen schnell konkreter Nutzen entsteht. „Wir machen uns diese Synergieffekte zunutze - außerdem werden durch die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auch Arbeitsplätze im heimischen Handwerk und im Elektro-Fachhandel geschaffen und gesichert", so Rainer Rempe weiter.

Klimaschutzmanager Oliver Waltenrath von der Stabsstelle Klimaschutz des Landkreises ergänzt: „24 Prozent der Energie im Landkreis werden durch private Haushalte und Kommunen verbraucht. Die Einsparpotenziale sind hier enorm, sowohl beim Treibhausgasausstoß, als auch bei den Energiekosten." Im Rahmen des Förderprogramms arbeite der Landkreis neben den Kommunen auch mit den Energieversorgern EWE, den Stadtwerken Buchholz, den Stadtwerken Winsen, der Energieberatung des DHB/Verbraucherzentrale, seiner Elektroschrottrecyclingfirma Re-El und heimischen Handwerkern und Elektrofachhändlern zusammen.

Das Förderprogramm ruht auf drei Säulen. Gefördert werden zunächst Energieberatungen, die Eigentümer und Vermieter bei der Verbraucherzentrale wahrnehmen. Durch den 100prozentigen Zuschuss des Landkreises sind diese Beratungen kostenlos. Hauseigentümer, die eine Sanierungsberatung durch einen zertifizierten Energieberater - etwa einen Schornsteinfeger mit
Zusatzausbildung - beauftragen, fördert der Landkreis mit 150 Euro. In vielen Fällen wird damit bereits die Hälfte der Gesamtkosten abgedeckt. Eine Energieberatung sollte Grundlage jeder Klimaschutzmaßnahme im Eigenheim sein.

Außerdem belohnt der Landkreis den Neukauf hocheffizienter Kühl-/Gefriergeräte (Effizienzlabel A+++) mit einer „Abwrackprämie" in Höhe von 75 Euro. Voraussetzung ist der Nachweis einer fachgerechten Entsorgung des Altgeräts - etwa bei der kreiseigenen Re-EL GmbH. „Alte Kühlgeräte sind Stromfresser. Sie verbrauchen rund 20 Prozent der Energie eines
Dreipersonenhaushalts. Der Kauf eines Neugeräts führt zu einer jährlichen Ersparnis von bis zu 55 Euro. Zusammen mit der Abwrackprämie des Landkreises hat sich der Kauf also schnell gelohnt", erläutert Oliver Waltenrath.

Die Dritte Säule des Förderprogramms bilden Zuschüsse für die Optimierung bestehender Heizungsanlagen durch Fachbetriebe in Höhe von bis zu 175 Euro. 75 Euro gibt es für den Austausch einer vorhandenen Heizungspumpe durch eine Hocheffizienzpumpe, mit 100 Euro fördert der Landkreis den hydraulischen Abgleich eines Heizungssystems. Oliver Waltenrath: „Allein durch den Einbau einer Hocheffizienzpumpe können jährlich rund 100 Euro Energiekosten eingespart werden. Der hydraulische Abgleich bringt in einem Einfamilienhaus eine Ersparnis von jährlich rund 160 Euro und amortisiert sich damit bereits nach etwa fünf Jahren."

Hintergrund: Bereits in den vergangenen Jahren hatte der Landkreis wichtige Weichen zum Klimaschutz, zum Umstieg auf Erneuerbare Energien und für Energiesparmaßnahmen gestellt - etwa durch die Einrichtung der Stabsstelle für Klimaschutz und die Erstellung, Fortschreibung und Umsetzung eines Klimaschutzkonzepts. Auf einem „Energiegipfel" - der Sitzung des Kreistags im Juli 2011 - wurden, einstimmig durch alle Parteien, zahlreiche weitere Maßnahmen beschlossen, die wichtige Anreize geben oder selbst dazu beitragen, die Energiewende erfolgreich zu gestalten und die jetzt sukzessive umgesetzt werden. Neben dem „Förderprogramm Energie für Verbraucher" zählen dazu etwa ein Energiekonzept und die Förderung der Solarenergie auf Flächen des Landkreises.

Die Förderrichtlinie und Antragsformulare können im Internet unter www.klima.landkreis-harburg.de heruntergeladen werden und liegen außerdem in den Rathäusern der Städte und Gemeinden sowie im Kreishaus aus. Alle Fragen zur Förderung beantworten der Bürgerservice des Landkreises Harburg, Telefon: 0 41 71 / 6 93 80 0, Öffnungszeiten: Montag und Dienstag: 7.30 bis 17 Uhr, Mittwoch und Freitag 7.30-12 Uhr Donnerstag 7.30-18 Uhr, Samstag 09 - 12 Uhr (außer am Osterwochenende und Heiligabend/ Silvester), sowie die Stabsstelle Klimaschutz, E-Mail: klimaschutz@lkharburg.de, und die Städte und Gemeinden.

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