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17.03.2014

Oberstufenschüler mit Ideen und Konzepten für ein modernes Museum

Applaus für erfolgreiche Kooperation

17.03.2014 - Oberstufenschüler mit Ideen und Konzepten für ein modernes Museum - Applaus für erfolgreiche Kooperation
Die Schüler, Projektbeteiligten, Förderer und Festredner bei der Ab­schluss­präsentation. Foto @ bossard
Landkreis Harburg. Rund zwei Jahre lang haben sie an ihrem Projekt gearbeitet – mit vollem Einsatz, viel Kreativität und Know-how. Nun war es ihr verdienter Applaus: Bei einer Abschlusspräsentation stellten am Freitag, 14. März 2014, 16 Oberstufenschülerinnen und -schüler des Gymnasiums Tostedt an der Kunststätte Bossard in Jesteburg ihre Ideen und Visionen für ein modernes Museum vor.

Im Rahmen des innovativen „Projekt Tempeljahr 21“ haben sich die jungen Erwachsenen seit dem Schuljahr 2012/2013 intensiv mit der Geschichte der Kunststätte Bossard beschäftigt, sich mit bildender Kunst, Religion und Philosophie auseinandergesetzt. Auf diese Weise ist es ihnen gelungen, den Museumsbetrieb mit neuen Augen zu betrachten. Das Ziel: Frische Ideen und Konzepte zu entwickeln, die besonders junge Museumsbesucher ansprechen und ihnen neue Wege eröffnen, sich das Lebenswerk des Künstlerehepaars Johann (1874-1950) und Jutta Bossard (1903-1996) zu erschließen.

Wie das zum Beispiel mit Hilfe neuer Medien gelingen kann, stellten die Oberstufenschüler eindrucksvoll unter Beweis: Während des Projekts entstanden nicht nur der Bossard-Film „The BossArt“ sowie Illustrationen und Fotoarbeiten. Die Tostedter Gymnasiasten entwickelten mit Unterstützung von Museumsmitarbeiter Niko Wolf, den Kunsterzieherinnen Kerstin Dubois, Claudia Helfrich und Gamdi Lenz, dem Berliner Panorama-Fotografen Jan Totzek und dem Tostedter IT-Experten Stephan Martens auch einen virtuellen 3D-Rundgang durch die ehemaligen Privaträume der Bossards sowie eine Museums-App.

„Wir sind begeistert von den Ergebnissen, die wir heute zu sehen bekommen. Außerdem sind wir stolz darauf, dass ein solches Schulkooperations-Projekt in der Region seines Gleichen sucht“, zogen Dr. Gudula Mayr, Leiterin der Kunststätte Bossard, und Uwe Neumann, Leiter des Gymnasiums Tostedt, Bilanz. Bereits zum Auftakt im Jahr 2012 hatte das „Projekt Tempeljahr 21“ in Niedersachsen Anerkennung erhalten und wurde mit dem Förderpreis Museumspädagogik der VGH-Stiftung ausgezeichnet.

In einem Grußwort anlässlich der feierlichen Abschlusspräsentation hob der Erste Kreisrat im Landkreis Harburg, Rainer Rempe, die Bedeutung von Schulkooperationen hervor: „Häufig dienen solche Kooperationen ganz gezielt der Vorbereitung auf das Berufsleben. Und auch das Projekt Tempeljahr 21 zeigt: Wer sich der kreativen Auseinandersetzung stellt, der lernt fürs Leben, der gewinnt und reift als Persönlichkeit und erschließt sich ganz neue Perspektiven, die ihn weiter bringen.“

Dr. Gudula Mayr und Schulleiter Uwe Neumann verbanden ihre gemeinsame Rede mit dem abschließenden Dank an die VGH-Stiftung, die Sparkasse Harburg-Buxtehude, das Lehrerkollegium und den Förderverein des Gymnasiums Tostedt, an den Landkreis Harburg und an die „vielen Beteiligten, die mit Kreativität, Arbeitszeit, Engagement und finanzieller Förderung“ dazu beigetragen haben, dass die Kooperation überhaupt zustande kam.

Die Ergebnisse aus dem „Projekt Tempeljahr 21“ werden noch in den kommenden drei Wochen im sogenannten Schweizer Schuppen an der Kunststätte Bossard vorgestellt.

Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler: Inga Aldag, Helene Biermann, Nadine Bolman, Pia Ebeling, Niklas Gonsior, Corinna Höft, Tobias Johanning, Marcel Jung, Tim Kattau, Alexandra Kindschuh, Patrick Porschke, Hauke Röben, Jessica Sieb, Moritz Schucher, Jonas Trieb und Maja Viol.

Hintergrundinformation zum „Projekt Tempeljahr 21“


Als der Künstler und Hamburger Professor für Bildhauerei Johann Michael Bossard (1874- 1950) vor mehr als 100 Jahren begann, mit der Kunststätte Bossard eines der wenigen bis heute erhaltenen Gesamtkunstwerke in Europa zu errichten, wollte er mit seinem Werk vor allem junge Erwachsene und „sehnsüchtige junge Menschen“ ansprechen.

Sie sollten ein freiwilliges „Tempeljahr“ absolvieren, also eine Alternative zum Leben in der industrialisierten Welt kennen lernen und dabei auch ihre Kreativität weiterentwickeln. Hierzu schuf er unter anderem mit dem vollständig ausgestalteten Kunsttempel auf dem rund drei Hektar großen Gelände der Kunststätte Bossard eines der zentralen Gebäude des architektonischen Ensembles.

Seine ehrgeizigen pädagogischen Ziele jedoch konnte Johann Bossard zu Lebzeiten nicht verwirklichen. Heute beleben zahlreiche Aktionstage und Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche das Museum. Doch wie aktuell sind Bossards Visionen von damals aus heutiger Sicht? Und wie kann man im 21. Jahrhundert an die Ideen Bossards anknüpfen? Mit diesen Fragen haben sich die Tostedter Gymnasiasten intensiv auseinandergesetzt.

www.bossard.de
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