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28.07.2014

Kunststätte Bossard präsentiert neue Sonderausstellung

Johann Bossard und der erste Weltkrieg

28.07.2014 - Kunststätte Bossard präsentiert neue Sonderausstellung - Johann Bossard und der erste Weltkrieg
Johann Bossard, Soldat mit Stahlhelm (1916), Grafit und Kunstkreide. Foto © Kunststätte Bossard
Die Schau beschäftigt sich erstmals mit Bossards Schaffen zwischen 1914 und 1923 – eine Zeit, die den Bildhauer und Maler zum Expressionismus führte, aber auch zur konsequenten Ausgestaltung seines Gesamtkunstwerks und Anwesens am Rande der Lüneburger Heide.

Der Beginn des Ersten Weltkriegs gilt als historische Zäsur des 20. Jahrhunderts. Millionen Menschen verloren in den Jahren 1914 bis 1918 ihr Leben. Als eine „Urkatastrophe“ erschütterte jener erste industriell geführte Massenkrieg in der Geschichte das politische, gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Leben in Europa und der Welt. 2014 jährt sich der Beginn des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal. Aus diesem Anlass zeigt die Kunststätte Bossard in Jesteburg (Landkreis Harburg) vom 1. August bis 26. Oktober eine Sonderausstellung, die sich erstmals mit Leben und Werk des Künstlers Johann Michael Bossard zwischen 1914 und 1923 beschäftigt.

Wie viele Künstler und auch Schriftsteller seiner Zeit begeisterte sich Bossard (1874-1950) zunächst für den Krieg als nationale Aufgabe. Briefe und Taschenbuchnotizen zeigen, wie sehr Bossard anfangs von der allgemein herrschenden Kriegseuphorie erfasst worden war. Er meldete sich freiwillig und ging 1916 an die Westfront. Doch seine Sicht auf das Kriegsgeschehen sollte sich durch seine Fronterlebnisse drastisch wandeln.

Johann Bossard schuf Zeichnungen von Soldaten und Verwundeten, aber auch Werke mit expressionistischer und kubistischer Formensprache. Seine künstlerische Annäherung an die Schrecken des Krieges zeugt von seinem Ringen um eine geeignete Bildsprache für das Grauen der Schlachtfelder – sowohl inhaltlich als auch stilistisch. Nach Kriegsende wendete sich Bossard auch der Bildhauerei wieder zu und verarbeitete das Erlebte in Kriegerdenkmälern. Der Erste Weltkrieg und der Frieden von Versailles mit seinen einschneidenden Folgen sollten für Bossard zu einer Triebfeder für sein Lebenswerk werden: In der Kunststätte Bossard, die der Bildhauer spätestens ab 1921 zu einem Gesamtkunstwerk ausbaute, wurden Kunst, Handwerk, Natur und Religion miteinander vereint. Sie sollte, so Bossards Hoffnung, als eine „Zelle der Erneuerung“ für ein verarmtes und „unter hundert Wunden und Bedrängnissen“ leidendes Land werden.

Die Ausstellung „Johann Bossard und der Erste Weltkrieg“ ist Teil der Ringausstellung „Bildhauer sehen den Ersten Weltkrieg“ der AG Bildhauermuseen und Skulpturenmuseen e.V. Begleitend erscheint ein Katalog mit Texten zu Hans Arp, Ernst Barlach, Fritz Behn, Johann Bossard, Wilhelm Gerstel, Ernst Gorsemann, Berhard Hoetger, Georg Kolbe, Käthe Kollwitz, Wilhelm Lehmbruck, Gerhard Marcks, Ewald Mataré, Edwin Scharff sowie Dresdner Künstlern jener Zeit.

? „Bildhauern ist aber überhaupt ausgeschlossen“ – Johann Bossard und der Erste Weltkrieg, Sonderausstellung, 1. August bis 26. Oktober, Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr, Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 3,50 Euro, Besucher unter 18 Jahren frei. Kunststätte Bossard, Bossardweg 95, 21266 Jesteburg, Telefon (04183) 5112, www.bossard.de.

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