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Archiv

12.04.2011

Wildpark Lüneburger Heide

Zeit der Trennung endlich vorbei

12.04.2011 - Wildpark Lüneburger Heide - Zeit der Trennung endlich vorbei
Vorsichtig nähert sich Alex der Dame seines Herzens. Ronja scheint noch nicht ganz zu wissen, was Sie davon halten soll. Foto © Wildpark/Ix
Zeit der Trennung für Wildpark-Tiger Ronja und Alex ist vorbei – Zusammenführung lief perfekt.

Neun Monate lang haben alle auf dieses Ereignis hin gefiebert, nun ist es amtlich: Für Ronja und Alex, die beiden sibirischen Tiger im Wildpark Lüneburger Heide, ist die Zeit der Trennung vorbei. Das erste Zusammentreffen der beiden majestätischen Raubkatzen ohne trennenden Zaun verlief zur Freude des gesamten Wildpark-Teams völlig problemlos.

12.04.2011 -  -
Der erste Schritt ist der schwerste: Vorsichtig nehmen Ronja (links) und Alex ersten Kontakt durch die geöffnete Tür zwischen ihren Gehegen auf. Foto © Wildpark/Ix
Wie so oft auch bei den Menschen war es die Dame, die den ersten mutigen Schritt durch die geöffnete Tür im Zaun tat. Ronja hat auch gleich klar gemacht, wo’s lang geht: Mit einem zarten Prankenhieb auf Alex‘ Nase verschaffte sie sich erst einmal den nötigen Respekt ihres stattlichen Tigermannes. „Sie ist schon eine kleine Zicke, aber das ist auch gut so“, meint Tierpfleger und Tiger-Kenner Jens Pradel. In freier Natur sind es die Männchen, die den Ton angeben und mitunter recht barsch zur Sache gehen können. Nicht so Alex. Ein wenig unbeholfen und fast zärtlich wirkten seine ersten Kontaktversuche, die nach ein, zwei Anläufen von seiner Herzdame auch erwidert wurden. „Es ist toll zu sehen, mit wie viel Vertrauen die beiden schon miteinander umgehen“, so Pradel.

12.04.2011 -  -
Ronja schafft klare Verhältnisse: Mit einem zarten Prankenhieb auf die Nase gibt sie Alex zu verstehen, wer das Sagen hat. Foto © Wildpark/Ix
„Es ist ein wunderschöner Anblick, Ronja und Alex endlich zusammen in einem Gehege zu sehen“, sagt auch Wildpark Junior-Chef Alexander Tietz begeistert. Für alle Fälle war rund ums Gehege ein Team von Tierpflegern und Tierärzten postiert, bewaffnet mit Feuerwehrschläuchen, Steinschleuder und Narkosegewehren, um sofort eingreifen zu können, falls die Tiger aufeinander losgingen. Die Anspannung bei allen Beteiligten war greifbar, als die beiden Tiere zum ersten Mal ohne Zaun aufeinander trafen. „Wir waren sehr zuversichtlich, dass die beiden gut miteinander auskommen“, sagt Tietz. „Aber es sind Raubtiere und man weiß vorher nie, was passiert. Umso mehr sind wir erleichtert, dass die Zusammenführung so problemlos ausgegangen ist. Alles lief perfekt!“

12.04.2011 -  -
Die sibirischen Tiger Alex (links) und Ronja begegnen sich auf Augenhöhe. Foto © Wildpark/Ix
„Besser geht’s nicht“, freut sich auch Tierpfleger Jens Pradel, dem Ronja und Alex sehr ans Herz gewachsen sind. Ganz behutsam hat er die Tiere aneinander gewöhnt: „Wir sind dabei in den letzten Monaten immer einen kleinen Schritt weiter gegangen.“ Zuletzt hatten die Tiger die Möglichkeit, das Revier des jeweils anderen kennen zu lernen und eventuelle Zufluchtsorte zu erkunden. Eine weitere Voraussetzung für die entspannte Zusammenführung war auch die zeitlich begrenzte Sterilisierung Ronjas. Ein Stent – ein Implantat in der Größe eines Mikrochips – unter ihrer Haut, sorgt dafür, dass die Tigerdame für etwa eineinhalb Jahre nicht mehr rollig wird, wodurch auch Alex‘ Fortpflanzungstrieb nachlässt. Auf die Zeit, wenn der Stent seine Wirkung verliert, freut sich Jens Pradel schon jetzt: „Das wird eine tolle Sache, wenn Ronja und Alex dann Mama und Papa werden und ihre Tigerbabys in diesem schönen Gehege rumtollen.“
weitere Infos zum Wildpark unter www.wild-park.de
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